Streik: Kitas, Jugendamt und Streetworker legen Arbeit nieder

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2015 scheint das Jahr der Streiks zu sein: Neben den elf städtischen Kitas legen auch viele Mitarbeiter des Jugendamtes ihre Arbeit nieder und fordern bessere Entlohnungen.

Keine Familienhilfe während des Streiks

Der Streik betrifft hauptsächlich die sozialpädagogische Familienhilfe, das Rückkehrmanagement, den Jugendhilfedienst und die Jugendgerichtshilfe. Um Notfälle des Bereichs Kindeswohlgefährdung behandeln zu können, wurde ein Notdienst eingerichtet.

Streetworker: Jugendtreff bleibt geschlossen

An dem Streik beteiligt sich ebenso das städtische Streetwork-Team. So bleibt beispielsweise der Jugendtreff „Haltestelle“ in Brambauer geschlossen. Den Jugendlichen fehlt eine Möglichkeit aus dem ohnehin schmalen Kulturangebot.

 

Vier Notgruppen in Kitas

Die vier Notgruppen in den städtischen Kitas bleiben planmäßig erhalten. An folgenden Standorten findet der Notdienst statt:

  •  Kita Diesterwegstr. 7 c
  • Kita Steinstraße
  • Kita Viktoriastraße
  • Kita Schachtweg

Sondererlaubnis für städtische Mitarbeiter

Mitarbeiter/-innen der Stadt Lünen erhalten die Möglichkeit, ihre Kinder mit zur Arbeit zu nehmen, falls sie keine alternative Betreungsmöglichkeit finden. Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Schiek, die den Vorschlag durchsetzte, erklärt:

„Gerade Eltern kleinerer Kinder trifft der Streik im Sozial- und Erziehungsdienst hart“